Windows 7 nach einer Woche im Praxistest
Dadurch, dass mein Filesystem zermurckst war und mein Vista nicht mehr richtig wollte, habe ich den Schritt gewagt und Windows 7 Professional in der 64 Bit Variante installiert.
Installation
Die Installation verlief erstaunlich schleppend. Verblüfft hat mich auch der Fakt, dass ich keine direkte Formatierung der ursprünglichen Vista Partion veranlassen konnte. So konnte ich das Windows 7 lediglich über mein altes Vista drüberbügeln. Normalerweise bin ich absolut gegen diese Vorgehensweise. Aber bisher hat sich dadurch kein Nachteil ergeben. Diese Installation hat einen Windows.old Ordner angelegt, der wohl eine Bacuplösung darstellt. Dieses 100 GB Ungetüm habe ich direkt gelöscht.
Positiv fand ich, dass durch diese unsaubere Installation viele sinnvolle Profile noch erhalten waren bzw. sich recht schnell wiederherstellen ließen.
Betrieb
Viele kleine Änderungen bei der Art und Weise Programme anzusteuern haben sich verändert. Besonders gut gelungen finde ich, dass die Taskleiste nicht mehr mit allen offenen Programmen vollgemüllt wird, sondern, dass ähnliche Programmgruppen erstellt und mittels tab-artiger Struktur flüssig und schön übersichtlich navigiert werden können.
Dem allgemeinem Presse Lob, dass Windows 7 ressourcensparend ist kann ich nur bedingt beipflichten. Nach der Installation der wichtigsten Basisdienste (Office Software, Webserver, Datenbankserver, Kommunikationstools, usw.) werden 1,3 GB RAM nach einem Neustart allokiert, was nur 200 MB weniger sind als bei Vista. Allerdings starten die Programme spürbar flüssiger - als würden sie clever gecached werden.
Der absolute Pluspunkt für mich ist jedoch der Fakt, dass meine durchschnittliche Systemtemperatur um 14 Grad Celsius gesenkt wurde. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer meines Systems erheblich und ausfallsicherer wird es auch noch. Mit einem solchen Verhalten habe ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet und bin deshalb umso begeisterter!
Programme
Alle getesteten Programme ließen sich problemlos installieren und starten. Lediglich beim Spiel the Witcher gab es Probleme mit dem Tages-Kopierschutz. Dieser hat immer wieder die Ausführung des Programms im Admin-Modus verlangt, obwohl der Admin eingelogt war. Der Patch 1.5 von the Witcher beseitigt den Kopierschutz und damit dieser Problem.
In den folgenden Wochen werden ich meine weiteren Erfahrungen mit Windows 7 an dieser Stelle festhalten.
Erstes Fazit
Wer sein System neuinstallieren will kann bedenkenlos auf Windows 7 umrüsten. Ich denke die Redmonder haben viel aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und leisten nun das Nötige, um weiterhin den Weltmarkt mit ihrem Betriebssytsem für Heim-PCs zu dominieren. ', 'Dadurch, dass mein Filesystem zermurckst war und mein Vista nicht mehr richtig wollte, habe ich den Schritt gewagt und Windows 7 Professional in der 64 Bit Variante installiert.
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