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Upgrade von GeForce 9600GT zur GeForce GTX 550 Ti AMP

Nachdem mein aktueller Rechner nun schon 4 Jahre auf dem Buckel hat, aber immer noch schnurrt wie ein Kätzchen, habe ich mich dazu entschlossen ihm eine Frischzellenkur zu verpassen, anstatt mir ein neues Gerät anzuschaffen. Folgende Komponenten erfüllen nach wie vor ihren Zweck (spielen, browsen, simple Video- und Bildbearbeitung, Linux Virtualisierung, Multimedia):

  • ASUS Mainboard
  • 4 GB DDR 2 800 MHz RAM
  • Intel Core 2 Duo E8400 mit 2 Core a 3 GHz
  • sekundäre 500 GB HDD

Der Flaschenhals am System war eindeutig die Geforce 9600 GT, sowie die Festplatte. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen lediglich diese beiden Komponenten auszutauschen, um dadurch das System noch 1-2 weitere Jahre am Leben zu erhalten.

Festplatte

Eine SSD wurde in Form einer OCZ Agility 3 Series SSD 120GB MLC 2.5zoll SATA600 verbaut. Diese zeichnet sich aktuell durch ein hervorragendes Preis- / Leistungsverhältnis aus. 120 GB finde ich ausreichend bemessen, um darauf das Betriebssystem, sowie Anwendungen und Spiele zu installieren. Alle anderen Daten lagere ich auf die sekundäre HDD aus. 

Grafikkarte

2008 war die GeForce 9600GT eine solide Mittelklassegrafikkarte. Das sie überhaupt bis 2012 mitgemacht hat ist eine Auszeichnung für diese Grafikkartengeneration.

Leider hat es für Diablo 3 nicht mal mehr zur Darstellung von Schatten bei niedrigen Details in HD Auslösung (1920*1080) gereicht. Schon bei Skyrim haben mich die niedrigen Details gewurmt, aber da gab es zumindest noch Schatten. Und da ich Volumenlicht und lebendige Schatten toll finde, habe ich mir angeschaut, was es an aktuellen Grafikkarten am Markt gibt. Recht schnell wurde klar, dass es eine Geforce der 5xx GTx Serie werden sollte, da diese technisch und preislich überzeugen. Da ich Physix toll finde und die ATI Treiber unter Linux größenteils sauschlecht sind, fiel ATI leider komplett heraus. Nächstes Problem war mein Noname Netzteil, denn dieses ist mit 400 W recht schwachbrüstig und ich hatte keine Lust, das auch noch zu tauschen, also durfte die neue Grafikkarte nicht mehr Strom ziehen als die alte. Die 9600GT hat unter Last bei mir knapp 180 W gezogen. Laut Spezifikation zieht die GeForce GTX 550 Ti AMP 111 W unter Last. Die attraktivere Geforce 560 TI zieht leider mehr und braucht auch zumeist 2 mal einen 6poligen Stromversorgungsanschluß, wodurch sie leider auch aus dem Rennen fällt. Die AMP Version der GeForce GTX 550 Ti AMP ist nochmal 10% schneller als die normale 550 GTX, aber leider immer noch 30% langsamer als die 560 TI, aber dafür spare ich mir 120 € an Aufpreis für ein neues Netzteil, sowie den Mehrbetrag der leistungsstärkeren Grafikkarte.

Leistungsmäßig bedeutet dieses Upgrade eine Verdopplung. Ersichtlich in folgenden Benchmarks.

 

Vorher mit der Geforce 9600 GT

WIndows Leistung

Window 7 Benchmark - Geforce 9600 GT - 6,8

3D Mark Vantage - Geforce 9600 GT

3D Mark Ventage - Geforce 9600 GT - 4433

Nachher mit der GeForce GTX 550 Ti AMP

Windows Leistung 550 GTX

Windows 7 Benchmark - GeForce GTX 550 Ti AMP - 7,4

3D Mark Vantage - 550 GTX

3D Mark Vantage - GeForce GTX 550 Ti AMP - 9043

Fazit

Ausgetestet habe ich es außerdem mit Syrim. Dies lief in mittleren Details bei kleiner Sicht in Full HD mit der Geforce 9600 GT flüssig. Mit der GeForce GTX 550 Ti AMP läuft es bei mittlerer Sicht in Full HD bei hohen Details flüssig. Wenn ich berechne, dass mich die GeForce GTX 550 Ti AMP 115 € gekostet hat und ich die Geforce 9600 GT für ca. 25 € bei ebay wiederverkaufen kann, habe ich für 90 € eine Verdopplung der Grafikleistung erzielt und kann endlich auch auf den Direct X 11 Zug aufspringen. Ich kann dieses Upgrade nur empfehlen und verstehe die Kritik gegen die GeForce GTX 550 Ti AMP nicht - vor allem seit sie deutlich unter 140 € gefallen ist.

Cebit 2010

Die Höhepunkte der Cebit 2010 möchte ich in ein paar Punkten nachfolgend zusammenfassen.

3D Monitore

Nachdem 3D erfolgreich in den Kinos dieser Welt etabliert wurde, soll nun auch der Heimbereich in den Genuss der dritten Dimension gelangen. Mehrere unterschiedliche Verfahren konnten begutachtet werden. Brillengebundene Darstellung überzeugte am meisten durch die Qualität, allerdings möchte ich nicht andauernd eine 3D Brille tragen müssen, um die optischen Vorzüge zu genießen. Verfahren die 3D projizierten, ohne das eine Brille notwendig war, hatten den starken Nachteil, dass sie sehr abhängig von der Postion des Betrachters waren. So hatte der erste Betrachter ein sehr gutes 3D Bild, wohingegen sein Nachbar bereits Vieles verschwommen sah. Die ansehlichste Lösung ( für stolze 10.000 €)  war ein 47 Zoll Fernseher von dem man exakt 4 m weit entfernt sitzen / stehen musste.

Fazit: Viele Geräte sind gute Prototypen. Das einzige praktisch verwendbare Gerät war meiner Meinung nach ein Einzelplatzmonitor der mithilfe von Kameras die Augenposition des Betrachters ermittelt hat und aus diesen Informationen dann das 3D in Echtzeit berechnet hat (ohne verschlirren).

E-Book Reader

Bis zu dieser Cebit hielt ich überhaupt nichts von dieser Technologie, aber durch das praktische Austesten vieler Geräte bin ich nun fest überzeugt vom Sinn dieser Geräte. Das Lesen war sehr angenehm. Die meisten E-Books hatten keine eigene Beleuchtung - anders als die meisten Displays die man kennt. Die Displays der E-Book Reader benutzen elektronische Tinte - diese ist ähnlich unaufdringlich wie ein Taschenrechnerdisplay. Ausserdem lagen die Geräte gut in der Hand, ließen sich flüssig steuern. Wer viel liest, vor allem öfter auch ein längeres PDF, kann sich getrost ein solches Gerät zulegen.

RFID

Das Thema RFID interessiert mich bereits seit dem Zeitpunkt, als ich das erste Mal von dieser Technologie gehört habe. Im Rahmen eines Forums erhielten wir einen Einblick über den RFID Einsatz der Fahrzeugproduktion von Ford in Köln. Danach habe ich wieder begonnen darüber nachzudenken, wie man viele Arbeitsabläufe durch einen RFID Einsatz optimieren könnte. Wenn jemand ein bezahlbares RFID Starter-Kit findet, so lasse er/sie es mich bitte wissen!

Mehrpersonenzugangskontrollsystem

Ein tolles Wort wie ich finde. Dabei handelt es sich um elektronische Schlösser. Die einfachste Variante wäre ein Code-System. Da mir das nicht sicher genug ist, habe ich mir ein mal ein nettes System angeschaut, welches Fingerabdruckerscanner und Codeiengabe kombiniert. Als ich erfahren habe, wo ich sowas für bereits 200 € bekommen kann, für ein 99 Personen System war ich voller Freude.

Unterhaltungsprogramm

Die Cebit ist als Messe ein Hybrid aus Fachmesse und Käufermesse. Da die ersten Punkte für die Fachbesucher gedacht sind, möchte ich noch kurz auf den Unterhaltungswert für den Normalbürger eingehen.

Werbung von Telekom - noch nie hat ein einfacher kleiner Wasserfall soviele Leute in den Bann gezogen wie dieser.

Cebit 2010 Telekom Werbung

Thomas Tulpe. Durchgeknallt - unterhaltsam!

Acer Gaming Gedöhns und Intel Extreme Irgendwas - wo war die Organisation? Ich wollte dort am LoL-Turnier teilnehmen, aber leider konnte niemand sagen, wie das geht. Auch haben im besten Fall 20 Mann LoL gespielt (davon vermutlich fast alle zum ersten Mal). Sackgang!

Windows 7 nach einer Woche im Praxistest

Dadurch, dass mein Filesystem zermurckst war und mein Vista nicht mehr richtig wollte, habe ich den Schritt gewagt und Windows 7 Professional in der 64 Bit Variante installiert.


Installation

Die Installation verlief erstaunlich schleppend. Verblüfft hat mich auch der Fakt, dass ich keine direkte Formatierung der ursprünglichen Vista Partion veranlassen konnte. So konnte ich das Windows 7 lediglich über mein altes Vista drüberbügeln. Normalerweise bin ich absolut gegen diese Vorgehensweise. Aber bisher hat sich dadurch kein Nachteil ergeben. Diese Installation hat einen Windows.old Ordner angelegt, der wohl eine Bacuplösung darstellt. Dieses 100 GB Ungetüm habe ich direkt gelöscht.

Positiv fand ich, dass durch diese unsaubere Installation viele sinnvolle Profile noch erhalten waren bzw. sich recht schnell wiederherstellen ließen.


Betrieb

Viele kleine Änderungen bei der Art und Weise Programme anzusteuern haben sich verändert. Besonders gut gelungen finde ich, dass die Taskleiste nicht mehr mit allen offenen Programmen vollgemüllt wird, sondern, dass ähnliche Programmgruppen erstellt und mittels tab-artiger Struktur flüssig und schön übersichtlich navigiert werden können.

Dem allgemeinem Presse Lob, dass Windows 7 ressourcensparend ist kann ich nur bedingt beipflichten. Nach der Installation der wichtigsten Basisdienste (Office Software, Webserver, Datenbankserver, Kommunikationstools, usw.) werden 1,3 GB RAM nach einem Neustart allokiert, was nur 200 MB weniger sind als bei Vista. Allerdings starten die Programme spürbar flüssiger - als würden sie clever gecached werden.
Der absolute Pluspunkt für mich ist jedoch der Fakt, dass meine durchschnittliche Systemtemperatur um 14 Grad Celsius gesenkt wurde. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer meines Systems erheblich und ausfallsicherer wird es auch noch. Mit einem solchen Verhalten habe ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet und bin deshalb umso begeisterter!


Programme

Alle getesteten Programme ließen sich problemlos installieren und starten. Lediglich beim Spiel the Witcher gab es Probleme mit dem Tages-Kopierschutz. Dieser hat immer wieder die Ausführung des Programms im Admin-Modus verlangt, obwohl der Admin eingelogt war. Der Patch 1.5 von the Witcher beseitigt den Kopierschutz und damit dieser Problem.

In den folgenden Wochen werden ich meine weiteren Erfahrungen mit Windows 7 an dieser Stelle festhalten.




Erstes Fazit

Wer sein System neuinstallieren will kann bedenkenlos auf Windows 7 umrüsten. Ich denke die Redmonder haben viel aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und leisten nun das Nötige, um weiterhin den Weltmarkt mit ihrem Betriebssytsem für Heim-PCs zu dominieren. ', 'Dadurch, dass mein Filesystem zermurckst war und mein Vista nicht mehr richtig wollte, habe ich den Schritt gewagt und Windows 7 Professional in der 64 Bit Variante installiert.