Anfang Dezember haben die wiedervereinigten Knorkator in Leipzig gastiert. Das Konzert war restlos ausverkauft. Durch einen glücklichen Zufall habe ich 20 Minuten vor Konzertbeginn noch 2 Karten bekommen.
Dieses Konzert war eines der besten 2011. Stumpen mit gebrochenem Bein, der sich bei "kurz und klein" wie einen Volleyball vom Publikum umherschleudern lässt - großartig!
Wer diese "meiste Band der Welt" noch nicht kennt, der möge sich bitte folgendes Lied ansehen:
Gestern hab ich mir mein erstes Konzert in der Arena Leipzig angeschaut. Rammstein - zu dieser Band braucht man nicht viel sagen. Wer eine dicke Show ohne großartige Ansagen erwartet, der wird sicher nicht enttäuscht. Schon der Einmarsch war großartig inszeniert. Auf dem Bild sieht man die monströse Brücke über die, die Band auf die Bühne geschritten ist. Es ging direkt ohne Ansagen mit "Sonne" und "Wollt ihr das Bett im Flammen sehen?" los.
Ein Klassiker jagdte den Anderen. Und jedesmal gab es ein anderes Farb-, Feuer- und Lichtspiel zu bewundern. Hier ist Rammstein ganz groß. Alle Register wurden gezogen, um das Publikum glücklich zu machen und bei Laune zu behalten. Ich mag ja persönlich etwas mehr Interaktion, aber dieses mal konnte ich darauf verzichten - für soviel tolle Abwechslung.
Rammstein klauen bei den Beatsteaks - aber wieso nicht. Toll war auch die kleine Bühne, die sie mitten in der Show mitten im Publium augebaut hatten.
Fazit: Man kann sich Rammstein, auch als nicht Rammsteinhörer getrost anschauen. Hierbei sei noch anzumerken, dass das Publikum etwas älter ist und dementsprechend genervt reagiert, wenn man sich ganz noch vorne bewegen möchte. Aber das kann man sich auch im Vorfeld schon ausmalen.
Ich möchte ein wenig Schleichwerbung betreiben, aber aus Überzeugung. In den letzten Wochen hatte ich 3 mal das Vergnügen die Feuerfreakshow live miterleben zu dürfen. Meine Begeisterung möchte ich mit dem geneigten Leser teilen. Wer auch immer eine Veranstaltung plant, sollte darüber nachdenken Benjamin "Feuerfreak" als Highlight zu buchen. Er schindet sich (incl. kleiner Brandwunden), gibt alles um sein Publikum zu unterhalten (u.a. indem er selbiges in die Show mit einbezieht) und hat inzwischen einige sensationelle Tricks / Kunststücke auf Lager.
Diesen herrlichen Ausblick haben wir zu Silvester genossen. Das Völkerschlachtdenkmal ist ein grandioser Ort, um das neue Jahr zu begrüßen.
Es sind nicht sehr viele Menschen dort - im Vergleich zum Augustusplatz - aber immer noch genug, um massig pyrotechnische Erzeugnisse in die Luft zu blasen und ein beeindruckendes Himmelsspektakel zu zaubern.
Ein paar Impressionen dieses Abends habe ich hier festgehalten.
Das Oktoberfest von Stuttgart - so könnte man die Wasen treffend beschreiben - nur halt in kleiner.
Das Rummelgelände sah so aus:
Uns wurde gesagt, dass es extrem leer war an dem Tag als wir dort waren - wenn dem wirklich so war, möchte ich nicht wissen was normal oder gar voll bedeutet. Der Hauptanlass eines solchen Volksfestes ist ein organisiertes Besäufnis, welches für gewöhnlich in einem riesigen Festzelt zelebriert wird. Durch den reichlichen Alkoholfluss war gleich mein erstes Erlebnis kurz nach Betreten des ersten Zeltes eine Keilerrei - wo ich dachte - Mensch das fängt ja gut an und dabei war es nicht mal 18 Uhr.
Neu für mich war auch, dass es für unzählige Menschen nichts lustigers gibt als auf Bänken rumzuhüpfen (zu volkstümlicher Musik :( ) - so hat man wenigstens gleich einen Indikator wenn man zuviel getankt hat - dann kracht man nämlich runter :)
Aber wie man hier sieht gibt es auch normale Leute die von diesem schwächlichen Starkbier nicht gleich nach 2 Maß aus den Schuhen, bzw. von der Bank kippen. Mehr Bilder dazu findet man hier.
Gestern begab sich Cindy mit mir zum Leipziger Wasserfest. Uns hat brennend interessiert, was ein Entenrennen ist. Vorweg möchte ich alle Tierschützer beruhigen, denn bei diesem Entenrennen wurden keine Enten verletzt oder psychisch beeinträchtigt. Denn nur Plastikexemplare gingen an den Start. Es schwammen gefühlte 200 Quietscheenten die Weiße Elster hinab. Gewonnen hat die Ente, die am besten die Strömung genutzt hat. Welch ein sportliches Ereignis. Was kommt als Nächstes?
Dieses Bild sagt alles, was man zu dieser Veranstaltung wissen muss:
Enttäuschend leere Hallen, wenig zu sehen und vor allem nichts wirklich Neues. Das war keine Messe, sondern ein Witz, denn wir haben uns viel Zeit gelassen die Stände anzuschauen und haben uns dennoch bereits nach 1,5 Stunden gelangweilt. Viele Besucher der letztjährigen GCs haben sich goldrichtig entschieden nicht bei diesem Trauerspiel zu erscheinen. Schade eigentlich.